Einkommensteuer

  • Privates Veräußerungsgeschäft: Verlustberücksichtigung bei zeitlich gestreckter Kaufpreiszahlung 27. Juni 2017

    Wenn Sie ein Grundstück innerhalb der zehnjährigen Spekulationsfrist veräußern, müssen Sie die Wertveränderung als Gewinn bzw. Verlust aus privaten Veräußerungsgeschäften versteuern.

    Hinweis: Anzusetzen ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem erzielten Veräußerungspreis einerseits und den Anschaffungs-/Herstellungskosten des Grundstücks sowie den Veräußerungskosten andererseits. Der Gewinn oder Verlust muss in dem Kalenderjahr versteuert werden, in dem der Veräußerungserlös gezahlt worden ...

  • Auslandsbesuche: Auch bei minderjährigem Kind nichts Außergewöhnliches 26. Juni 2017

    Als Zeit- oder Berufssoldat wählt man ein Leben, das in der Regel nicht nur unstet verläuft, sondern auch steuerlich herausfordernd sein kann. Neben häufigen Lehrgängen, Versetzungen und Auslandseinsätzen kann, wenn man nicht aufpasst, familiär einiges auf der Strecke bleiben. Für einen Soldaten, der zum Zeitpunkt seiner Klage in Rheinland-Pfalz wohnte, blieb familiär zwar alles im ...

  • EÜR: Erzwungenes Flutungsrecht führt zu sofortigen Einnahmen 24. Juni 2017

    Hochwasser ist ein regelmäßig wiederkehrendes Naturspektakel, das zumeist glimpflich abläuft. In Extremfällen allerdings verursacht es großflächige Überschwemmungen und damit Schäden an Häusern, Menschen und Tieren. Damit die Allgemeinheit vor den Schäden durch Hochwasser geschützt werden kann, müssen Eigentümer von Grundstücken am Rand von Gefahrenstellen dem Land häufig ein sogenanntes Flutungsrecht einräumen – und zwar zwangsweise.

    Die ...

  • Gewerbetreibende: Vermietung eines Arbeitszimmers an Auftraggeber führt zu gewerblichen Einkünften 22. Juni 2017

    Eine interessante Vertragsgestaltung hat kürzlich den Bundesfinanzhof (BFH) beschäftigt: Eine angestellte Sekretärin eines Klinikums hatte ein nebenberufliches Gewerbe angemeldet, in dem sie Bürotätigkeiten für die Nebentätigkeit ihres Chefarztes erbracht hatte. Sie tippte für ihn Gutachten ab, übernahm die Abrechnung seiner nebenberuflich erzielten Honorare und überwachte den Zahlungseingang. Und es kam noch ungewöhnlicher: Da sie die ...

  • Kein Fremdvergleich: Arbeitsverhältnisse zwischen „nahestehenden fremden Dritten“ 22. Juni 2017

    Als aufmerksamer Leser unserer Mandanten-Informationen wissen Sie, dass Arbeitnehmer neben Geld auch sogenannte geldwerte Vorteile als Lohnbestandteile erhalten können. Eine Minijobberin aus Niedersachsen bekam sogar ausschließlich einen geldwerten Vorteil für ihre Arbeit: Sie durfte das Firmenfahrzeug sowohl beruflich als auch privat nutzen. Der Vorteil aus dieser Nutzungsmöglichkeit wurde mit der 1-%-Methode ermittelt und betrug 400 ...

  • Versorgungswerk: Keine Steuerpflicht bei Rückerstattung von Pflichtbeiträgen 20. Juni 2017

    Freiberufler wie zum Beispiel Ärzte oder Architekten zahlen keine Beiträge in die Rentenversicherung ein. Sie haben eigene Versorgungswerke, welche im Versorgungsfall die „Rente“ zahlen. In der Regel bieten diese auch an, die eingezahlten Pflichtbeiträge zurückzuerstatten, wenn die Versicherungspflicht noch keine fünf Jahre bestanden hat. (Die gleiche Regelung existiert übrigens auch bei der Rentenversicherung.) Der Nachteil ...

  • Ehrenamtliche Richter: Entschädigung für Zeitversäumnis muss nicht mehr versteuert werden 18. Juni 2017

    Ehrenamtliche Richter und Schöffen erhalten für ihre Tätigkeit diverse Erstattungen und Entschädigungen nach dem Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz (JVEG). Hierzu gehören:

    • Ersatz von Fahrtkosten
    • Ersatz von sonstigen Aufwendungen
    • Entschädigungen für Zeitversäumnis von 6 EUR pro Stunde
    • Entschädigungen für Verdienstausfall (bei Angestellten)

    Während der Ersatz von Fahrtkosten und sonstigen Aufwendungen steuerfrei belassen werden kann, haben die Finanzämter bislang die Entschädigungen für Zeitversäumnis ...

  • Fahrten bei Gehbehinderung: Kosten für Motorschaden sind nicht zusätzlich absetzbar 17. Juni 2017

    Wer in seinem Schwerbehindertenausweis als außergewöhnlich gehbehindert (Merkzeichen aG), blind (Merkzeichen Bl) oder hilflos (Merkzeichen H) eingestuft ist, darf in seiner Einkommensteuererklärung nicht nur seine behinderungsbedingten unvermeidbaren Fahrten als außergewöhnliche Belastungen abrechnen, sondern auch Fahrten, die er in seiner Freizeit unternommen hat. Das Finanzamt erkennt im Regelfall bis zu 15.000 Kilometer pro Jahr mit 0,30 ...

  • Medizinische Seminare: Kosten als außergewöhnliche Belastung absetzen 17. Juni 2017

    Ihre Krankheitskosten können Sie, sofern Sie diese nicht (von der Krankenkasse) erstattet bekommen, als außergewöhnliche Belastung von der Einkommensteuer abziehen. Ein interessantes Urteil des Finanzgerichts Münster (FG) erinnert nun daran, wie weit solche Krankheitskosten reichen können.

    Im Streitfall wollten Eltern die Kosten diverser Seminare steuerlich geltend machen, in denen sie sich unter anderem über das Krankheitsbild ...

  • BFH verringert zumutbare Belastung: Außergewöhnliche Belastungen sind besser absetzbar 16. Juni 2017

    Bevor sich außergewöhnliche Belastungen wie beispielsweise Krankheitskosten steuermindernd auswirken, muss von ihnen eine zumutbare Belastung abgezogen werden. Wie hoch dieser Eigenanteil ausfällt, richtet sich nach der Einkommenshöhe, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder des Steuerbürgers. Das Einkommensteuergesetz sieht folgende Staffelung vor:

    Gesamtbetrag der Einkünfte: bis 15.340 EUR 15.341 EUR bis 51.130 EUR über 51.130 EUR
    bei kinderlosen einzelveranlagten Steuerzahlern 5 % 6 % 7 %
    bei kinderlosen zusammenveranlagten Steuerzahlern 4 % 5 % 6 %
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